Häufige Fragen

Was Gemeinden, Datenschutzbeauftragte und IT-Abteilungen zu Baustellen.net wissen möchten. Ihre Frage fehlt? Schreiben Sie an kontakt@baustellen.net.

Allgemein

Was ist Baustellen.net?

Baustellen.net ist eine Webanwendung für Gemeinden. Mitarbeitende erfassen Baustellen und Straßensperrungen auf einer Karte. Baustellen.net veröffentlicht sie automatisch als DATEX-II-Datenfeed für Navigationsdienste und die Mobilithek, als Bürgerinformation zum Einbinden in die Gemeinde-Website, als RSS- und Kalender-Feed und als PDF-Infoblatt für Einsatzkräfte.

Für wen ist Baustellen.net gedacht?

Für Gemeinden, Ämter und Städte in Deutschland, vor allem für Bauamt, Ordnungsamt und Straßenverkehrsbehörde. Eine eigene IT-Abteilung ist nicht nötig.

Mehr dazu: Angebot für Gemeinden

Brauchen wir eine Installation oder eigene Server?

Nein. Baustellen.net läuft im Webbrowser. Betrieb, Updates und Datensicherung übernimmt der Anbieter.

Wer steht hinter Baustellen.net?

Baustellen.net wird von Sebastian Keutmeier - IT Consulting in Kiel entwickelt und betrieben. Kontakt: kontakt@baustellen.net.

Mehr dazu: Impressum

Rechtliches und Standards

Welche Vorgaben gelten für die digitale Bereitstellung von Baustellendaten?

Den Rahmen bilden die IVS-Richtlinie 2010/40/EU und die Delegierte Verordnung (EU) 2022/670 zu Echtzeit-Verkehrsinformationen; in Deutschland setzen das Intelligente Verkehrssysteme Gesetz und das Mobilitätsdatengesetz sie um. Danach sollen Straßensperrungen und Baustellen maschinenlesbar über den nationalen Zugangspunkt, die Mobilithek, bereitstehen. Welche Pflichten ab wann für eine Gemeinde gelten, hängt von Straßenart und Stand der Umsetzung ab.

Mehr dazu: Rechtliche Grundlagen

In welchem Format stellt Baustellen.net die Daten bereit?

Im europäischen Standard DATEX II, Version 3.7, als SituationPublication. Jede Gemeinde erhält eine feste Feed-Adresse, die sie in der Mobilithek als Datenangebot hinterlegen kann. Koordinaten stehen in WGS84.

Ersetzt Baustellen.net die verkehrsrechtliche Anordnung?

Nein. Sperrungen ordnet weiterhin die Straßenverkehrsbehörde nach § 45 StVO an. Baustellen.net sorgt dafür, dass die angeordnete Sperrung anschließend korrekt und rechtzeitig veröffentlicht wird.

Ist die Bürgerinformation barrierefrei?

Die eingebettete Liste ist nach WCAG 2.1 AA entwickelt: klare Überschriften, Bedienung per Tastatur, ausreichende Kontraste, Status als Text statt nur als Farbe. Für die Erklärung zur Barrierefreiheit der Gemeinde gibt es auf Anfrage ein Dokument mit allen Angaben.

Datenschutz und Sicherheit

Wo werden die Daten gespeichert?

Auf einem dedizierten Server bei der Hetzner Online GmbH im Rechenzentrum Falkenstein in Deutschland. Hetzner ist nach ISO/IEC 27001 zertifiziert und hat ein Testat nach BSI C5 Typ 2. Zusätzlich wird täglich verschlüsselt auf einen zweiten Server gesichert.

Mehr dazu: Sicherheit und Verträge

Gibt es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung?

Ja. Jede Gemeinde erhält einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO mit den technischen und organisatorischen Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO und der Liste der Unterauftragsverarbeiter.

Setzt die eingebettete Bürgerinformation Cookies oder Tracking ein?

Nein. Sie setzt keine Cookies, speichert nichts im Browser, enthält keine Analysewerkzeuge und lädt keine Inhalte von Dritten. Ein Eintrag im Cookie-Banner der Gemeinde ist nicht nötig.

Mehr dazu: Bürgerinformation

Welche Daten werden veröffentlicht?

Nur Angaben zu Sperrungen: Bezeichnung, Ort, Zeitraum, Art, Ursache, Verkehrsführung und Zusatzinformationen, und nur solange die Sperrung geplant oder aktiv ist. Namen und Kontaktdaten der Mitarbeitenden werden nie veröffentlicht.

Funktionen

Wie wird eine Sperrung erfasst?

Auf einer Karte, als Fläche oder als Strecke zwischen Start- und Endpunkt. Dazu kommen Zeitraum, Art der Sperrung, Ursache, Status und bei Strecken die betroffene Fahrtrichtung und die Zahl gesperrter Fahrstreifen.

Wie kommt die Bürgerinformation auf die Website der Gemeinde?

Im Dashboard wählt die Gemeinde Farbschema, Akzentfarbe und Umfang und kopiert einen fertigen Einbettungscode in ihr Redaktionssystem. Neue und geänderte Sperrungen erscheinen danach automatisch.

Können Bürgerinnen und Bürger Sperrungen abonnieren?

Ja, je Gemeinde als RSS-Feed und als Kalender-Feed für Outlook, Google Kalender und Apple Kalender.

Wie viele Zugänge erhält eine Gemeinde?

Beliebig viele persönliche Zugänge für ihre Mitarbeitenden. Alle sehen und bearbeiten dieselben Sperrungen der Gemeinde.

Preis und Vertrag

Was kostet Baustellen.net?

79 Euro im Monat zuzüglich Umsatzsteuer, jährlich im Voraus abgerechnet, unabhängig von der Größe der Gemeinde. Einrichtung und Unterstützung sind enthalten.

Mehr dazu: Preis

Wie lange läuft der Vertrag?

12 Monate. Er verlängert sich jeweils um 12 Monate, wenn er nicht 3 Monate vor Ablauf gekündigt wird.

Gibt es ein Pilotprogramm?

Ja. Pilotgemeinden nutzen Baustellen.net mindestens 12 Monate kostenfrei und gestalten die Weiterentwicklung mit. Es gibt keine automatische Umstellung auf einen kostenpflichtigen Vertrag.

Mehr dazu: Pilotprogramm

Kann Baustellen.net per Direktauftrag beschafft werden?

Bei diesem Auftragswert ist in vielen Fällen eine vereinfachte Vergabe möglich; welche Wertgrenzen gelten, klärt die Vergabestelle der Gemeinde. Für die Vergabeakte gibt es ein schriftliches Angebot und eine Leistungsbeschreibung, die auch als Anlage zu einem Vertrag nach EVB-IT Cloud dienen kann.

Lieber persönlich?

Wir zeigen Ihnen Baustellen.net in 20 Minuten am Bildschirm. Schreiben Sie an kontakt@baustellen.net oder beantragen Sie direkt einen Testzugang.